Weisse Helden, schwarze Krieger: zur Geschichte kolonialer Männlichkeit in Deutschland 1918-1964

Voorkant
Böhlau Verlag Köln Weimar, 2006 - 370 pagina's
0 Recensies
Das Buch analysiert die Formen kolonialer und soldatischer Mannlichkeit, wie sie sich im Rahmen der gegen den Versailler Vertrag gerichteten Politik in Deutschland nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg entwickelten und verfolgt ihre Modifikationen bis in die 1960er Jahre. Nach 1918 ist zu beobachten, dass die Figur des afrikanischen Soldaten in zwei politisch voneinander getrennten burgerlichen bzw. militarischen Propagandabewegungen thematisiert wurde: Einerseits als der wilde, barbarische franzosische Kolonialsoldat, der das Rheinland besetzte und andererseits als der loyale Askari, der mit der deutschen Armee erfolgreich in Ostafrika gekampft hatte. Der afrikanische, schwarze Soldat wurde damit zum Spiegel fur weisse koloniale Mannlichkeit und Entwurfe des weissen Helden. Uber eine herkommliche Propagandaanalyse hinaus versteht die Autorin die Variationen in der Beschreibung des afrikanischen Soldaten nicht nur als rassistische Meinungsbeeinflussung. Vielmehr kommt sie zu dem Schluss, dass die unterschiedlichen Beschreibungen letztlich dazu beitragen sollten, Kriegserfahrungen zu verarbeiten und das durch den Krieg erschutterte Verhaltnis von Mannlichkeit und Nation zu bestimmen.
 

Wat mensen zeggen - Een review schrijven

We hebben geen reviews gevonden op de gebruikelijke plaatsen.

Inhoudsopgave

Rahmenbedingungen
217
LettowVorbeck und seine Askari
224
Carl Peters
242
Alter Krieger im neuen Gewande? Erwin Rommel
249
Nationalsozialistische Gewalt und das koloniale Andere
260
VII Abgesang kolonialer Männlichkeit nach 1945? Ein Ausblick
297
Schluss
318
Abkürzungsverzeichnis
327
Abbildungsverzeichnis
368
Copyright

Overige edities - Alles weergeven

Veelvoorkomende woorden en zinsdelen

Bibliografische gegevens